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Trickfilmprogramm bei Caduta Sassi
Kinoabend mit „Gloria“ von John Cassavetes, 1980. Bar Musik Freunde Tanz in den Mai. Caduta Sassi, Schwanthalerstr. 70/72 Rgb. Fr 30.04.04, Beginn 19.30, Spende 2€.
'Ortstermine 2004' im Kunstraum München
Ausstellungseröffnung: 29. April 2004, 18:30 Uhr, durch Prof. Dr. Dr. Lydia Hartl, Kulturreferentin, LH München. Einführung zur Ausstellungsreihe »Urban Scans«: Dr. Susanne Meyer-Büser, Vorstandsvorsitzende, kunstraum muenchen. Einführung zur Ausstellung »public blend«: Rüdiger Belter, Kurator, kunstraum muenchen.
Ausstellungszeitraum: 30. April bis 30. Mai 2004
kunstraum muenchen, Zieblandstrasse 8, D-80799 München
Öffnungszeiten: Mi - So, 14:00 - 20:00 Uhr
»Urban Scans« | kunstraum muenchen
Als in sich geschlossener Beitrag zu der Ausstellungsfolge »ortstermine
2004« versteht sich »Urban Scans«, eine Projektreihe, entwickelt vom
Kuratorenteam des kunstraum muenchen. Sie behandelt das Thema Kunst und
Politik im städtischen Raum und beginnt im April 2004 mit der
Containerinstallation »European Corrections Corporation (EUCC)« von Martin
Krenn/Oliver Ressler am Sendlinger Torplatz. Bis zum Januar 2005 werden
vier weitere Projekte realisiert: »public blend« von Mischa Kuball, »Locals
only?« Silke Wagner, »Münchenschlinge« Korpys/Löffler sowie unter dem
Titel »Running the City« eine begleitende Projektreihe, die Gruppierungen
und KulturproduzentInnen einladen wird, die sich explizit mit Fragen des
Urbanen und urbaner Praktiken beschäftigen.
Während der gesamten Laufzeit der »Urban Scans-Reihe« werden die über das
Münchner Stadtgebiet verstreuten Einzelprojekte im Eingangsraum des
kunstraum muenchen mit einer eigenen Ausstellung zusammenführend
vorgestellt. Die hier präsentierten Informationen werden gemäß der
Entwicklung der Projektstände laufend aktualisiert. Als Angebot zur
Themenvertiefung steht zudem ein Büchertisch bereit, der von der
profilierten Berliner Buchhandlung »pro qm« bestückt wird.
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»public blend« | Mischa Kuball
Das Projekt »public blend« des Düsseldorfer Künstlers Mischa Kuball
thematisiert innerhalb der Projektreihe »Urban Scans« die Grenze zwischen
dem privaten und dem öffentlichen Raum. Entscheidend ist, dass die in
unmittelbarer Nachbarschaft des kunstraum muenchen lebenden Bürger aktiv in
das Projekt einbezogen werden. Auftakt seines zweigeteilten Projekts, das
einen von fünf Bausteinen der Projektreihe »urban scans« darstellt, ist die
Ausstellung »public blend I«.
Die fotografische Arbeit »private light / public light« aus dem Jahr 2000
dokumentiert den deutschen Beitrag zur Biennale in São Paulo 1998. Dort
stellte Kuball im Austausch gegen eine eigens entworfene Beleuchtung 72
private Lampen aus und schuf damit ein Abbild des sozialen Querschnitts der
Stadt.
Die Außeninstallation »public blend II« wird im November 2004 realisiert
und integriert die Nachbarschaft des kunstraum muenchen. Das Konzept sieht
vor, das öffentliche Licht der Straßenbeleuchtung an der Kreuzung
Schraudolph- / Zieblandstraße durch Lampen aus umliegenden Privatwohnungen
zu ersetzen und so die Grenzen zwischen privatem und öffentlichem Raum
durchlässiger zu machen.
Das Projekt zielt vor allem auf Kommunikation und wirkt dabei in viele
Richtungen. Die ausgestellten Lampen symbolisieren den Querschnitt der
sozialen Umgebung. Der Prozess der Teilnehmergewinnung stellt neue Kontakte
zwischen den Anwohnern und einer bislang von diesen nur unzulänglich
wahrgenommenen Institution der zeitgenössischen Kunst her. Schließlich gibt
die herausgelöste, öffentlich ausgestellte Privatsphäre Anlass zu
Gesprächen und Austausch in der Nachbarschaft.
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Der Künstler
Der 1959 in Düsseldorf geborene Mischa Kuball arbeitet seit 1980 als freier
Künstler. Seit 1987 beschäftigt er sich intensiv mit dem
Thema »Öffentlicher Raum«.
Ausgewählte Projekte:
2004: Lucky Number, Museum für Gegenwartskunst Siegen /D
2003: Stadt durch Glas, Staatliche Tretjakov Galerie Moskau / RUS und
K20 /Kunstsammlung NRW, Düsseldorf /D
2002: Das Broca'sche Areal, Konrad Fischer Galerie, Düsseldorf /D
2000: Schleudertrauma, Kunstverein Ruhr, Essen / D;
urban context, Bunkerprojekt, Lüneburg /D
1998: Private Light / Public Light, deutscher Beitrag zur 24. Biennale
São Paulo/BR
1994: Refraction House, Synagoge Stommeln bei Köln /D
1993: Double Standard, Stichting de Appel, Amsterdam/NL
3 Künstler stellen aus
Arbeiten aus Papier und Leinwand von Petra Lang, Matthias Rother und Susanne Wagner. Samstag 24. April (mit Gitarrenspiel von Mathias Pflug) und Sonntag 25. April 2004 jeweils ab 14 Uhr (inkl. Lesungen mit Inga Grüttner ab 15h).
Open House Galerie Kiki Kleist v. Böckel, Wolfratshauser Str. 58 c, 82049 Pullach, Tel. 089/79360902 (S-Bahn Höllenriegelskreuth)
European Corrections Corporation
Container-Installation am Sendlinger Torplatz (München) von Martin Krenn / Oliver Ressler.
Dauer: 16. April bis 2. Mai 2004
Öffnungszeiten: ab 17.04. täglich 10-20 Uhr
Finissage: 2. Mai 2004, 16 Uhr
Diskussion mit den Künstlern
European Corrections Corporation ist eine Arbeit der Wiener Künstler Martin
Krenn und Oliver Ressler im Kontext des von einem Kuratorenteam des
kunstraum muenchen entwickelten Projekts "Urban Scans". Ihre
Container-Installation am Sendlinger Torplatz fragt nach der
gesellschaftlichen Funktion des Gefängnis als extreme Form des Ausschlusses
im urbanen Gefüge. Der Container ist begehbar und mit einer Plane
ummantelt. Diese ist mit einem wasserfesten Ink-Jet-Print bedruckt. Bezüge
zu München werden mit visuellen Mitteln hergestellt. Innerhalb des
Containers wird ein Film projiziert, das den Zusammenhang zwischen
industrieller Produktion und Haftanstalten in seinen unterschiedlichen
Facetten darstellt.
Die Arbeit von Martin Krenn und Oliver Ressler reagiert darauf, dass in den
USA Konzerne wie Wackenhut Corrections Corporation (WCC) oder Corrections
Corporations of America (CCA) ihren Profit durch den Betrieb von
Haftanstalten wesentlich erhöhen konnten und diese Entwicklung in den
letzten Jahren auch in Europa immer mehr an Bedeutung gewinnt. In
Großbritannien z.B. wurde seit der Öffnung des Gefängnissystems für private
Konzerne keine einzige staatliche Haftanstalt mehr errichtet. Der
zunehmende Einfluss ökonomischer Interesse auf die Institution Gefängnis
ist auch in Deutschland spürbar.
weitere Informationen: www.eu-c-c.com
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kunstraum muenchen
Zieblandstrasse 8
D-80799 München
Tel.: +49-89-54 37 99 00
Fax: +49-89-5437 99 02
eMail: webmaster@kunstraum-muenchen.de
www.kunstraum-muenchen.de
LeseLounge: „lines & letters“
Die Autorengruppe „lines & letters“ lädt in der Seidlvilla zu ihrer 1. Poolsitzung ein. Serviert werden flüssige Texte, die Lust auf mehr machen: Kurzgeschichten, Romanauszüge und ein Mini-Hörspiel. Donnerstag 22.04.2004 um 19.30 Uhr, Eintritt 5/6 Euro.
'Zwischenzeit' von Max Glanz

Die Rebekka Kraft : Galerie zeigt Zwischenzeit, eine Portraitarbeit von Max Glanz, vom 16.4. - 1.5.2004, Eröffnung: 16.4.2004 ab 18.00.
Noch nicht ganz erwachsen - aber der Kindheit entwachsen.
Die Pubertät - eine Zeit des Übergangs voller Chaos, wilder Gefühle und das
Ahnen der eigenen Kraft.
Schwarz-weiss - Portraits von Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 19
Jahren fotografiert mit einer Lochkamera.
30 sek Zeit sich zu zeigen:
Licht - Stille – Konzentration. Ihr seid herzlich eingeladen.
Infos über Max Glanz und vergangene Ausstellungen hier
geöffnet Di., Do. u. Fr. 17.00-20.30, Sa. 10.30-16.00, Watzmannstr. 11, 81541 München
owe muoter, waz ist got?
Galerie Royal zeigt vom 16.4.2004 bis 7.5.2004: "owe muoter, waz ist got?" von Anne Rößner und Berthold Reiß. Eröffnung: Freitag 16.4.2004, 20h, Finnissage: Freitag 7.5.2004, 20h
geöffnet Freitags ab 20h - Chilling Royal - und nach Vereinbarung unter 089-509368, Landsberger Str. 446, 81241 München-Pasing
Julius Koller - Ausstellungsgespräch im Kunstraum München
Im Rahmen der Ausstellung "Kontakt" im Kunstraum München. Mittwoch 07.04.2004 um 18h. Ausstellung bis 18.04.2004.